ISLA GRAN CANARIA

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GEOGRAPHISCHES ...

Die Kanaren mit seinen Sieben Inseln, El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote sind nicht nur spektakulär, sondern unterscheiden sich auch untereinander erheblich und liegen in den blauen, erfrischenden Gewässern des Atlantischen Ozeans.


Wir befinden uns hier in der atlantischen Zone Makronesienes. Sie besteht aus den Archipelen Madeiras, Salvajes, den Azoren und Kapverden. Nur ungefähr 200 Kilometer entfernt ist bereits das afrikanische Festland.


Der nächstgelegene kontinentale, europäische Hafen ist Cádiz. Die Entfernung beträgt ca.1200 Kilometer und ist außer mit dem Flugzeug die wichtigste Fährverbindung zu den Kanaren.


Gran Canaria befindet sich innerhalb des kanarischen Archipels zwischen Fuerteventura und Teneriffa.


Mit rund 1.560 Quadratkilometern ist Gran Canaria die drittgrößte Insel der Kanaren, aber man kann sicherlich behaupten:

„ die Wichtigste und Bevölkerungsreichste „ !


Gran Canaria ist vulkanischen Ursprungs und beherbergt entlang

seiner ca. 240 Kilometer Küstenstrecke einen Grossteil mannigfacher Landschaften. Die vielfältigen Landschaften und  Klimazonen haben der Insel auch den Beinamen „ Miniaturkontinent „ eingebracht. Gran Canaria ist aus der Luft betrachtet eine runde Insel, die lediglich durch die kleine 12 Quadratkilometer große Fläche „La Isleta“ die sich im Nordosten befindet, ist mit der Insel verbunden ist. Das Zentrum der Insel befindet sich am Pozo de las Nieves, welcher  auch gleich den höchsten Punkt der Insel darstellt mit  einer Höhe von 1.949 Metern.


Strahlenförmig mit tiefen Schluchten wird die Insel von hier aus bis zur Küste durchquert. Dünen und kristallklares Wasser, vulkanische Mondlandschaften, Urwälder, zurückgezogene kleine Buchten mit glänzendem schwarzen Vulkansand, Vulkane, lange helle Sandstrände bezaubern den Besucher.Fast 60 Kilometer der insgesamt ca. 240 Kilometer langen Küste Gran Canarias sind mit Stränden unterschiedlicher Merkmale bestückt, angefangen bei dem beeindruckenden Strand von Maspalomas, der rund 250 Hektar Dünen entlang des Meeres aufweist, über den tief verborgenen Strand Güigüi, bis hin zur Playa Las Canteras in der Hauptstadt Las Palmas.

Die Ursprünge der Geschichte der Kanaren vermischen sich in der Regel mit Mythen und Legenden, und es kursieren verschiedene Theorien. Wie dem auch sei, man muss sich zurück in die klassische Epoche begeben, um erste historische Referenzen über Gran Canaria aufzuspüren.


Die Investigationen hinsichtlich der ersten Siedler lassen auf eine Verbindung zum nordafrikanischen Bereich und dem kulturellen Umfeld der Berber schließen, welche die Insel ungefähr in der Mitte des ersten Jahrtausends vor Christus besiedelten. Gran Canaria galt als die bedeutendste empfängliche Insel unter den verschiedenen Dörfer und Kulturen, die in der prehispanischen Epoche den Archipel erreicht hatten.


Die Eroberung der Insel fand im letzten Drittel des XV. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Katholischen Königspaares* statt und war mit fünf Jahre lang anhaltenden Kämpfen verbunden, die sich auf den entschiedenen Widerstand der Ureinwohner zurückführen lassen. Die endgültige Eingliederung der Insel Gran Canaria in die Krone Kastiliens ist Pedro de Vera zu verdanken, der im Jahre 1483 die von Juan Rejón eingeleitete Eroberung zuende führte. Jene Eroberung bestand aus zwei Phasen: Der Ausschiffung und der Errichtung der Stadt Real de Las Palmas an der Flussmündung des Guiniguada sowie die Militärkampagne von Vera, die mit der Unterwerfung der Ureinwohner von Gáldar endete. Schließlich erfolgte ein Feldzug des Friedens am Südhang der Insel.


Von nun an begann die Krone Kastiliens Gran Canaria in ihr gesamtes politisches, soziales und wirtschaftliches Netz einzuspannen.


Die Hauptstadt Gran Canarias wurde zum administrativem Hauptplatz und Epizentrum der Ziele des Archipels (das Bischofsamt der Kanarischen Inseln, das Tribunal der Heiligen Inquisition, der Königliche Gerichtshof, etc.). Im XVII. Jahrhundert erhielt dieser Glanz von Gran Canaria infolge der gebremsten Agrarexporte, sowohl nach Amerika, als auch nach Europa, einige Kratzer.


Man musste bis Mitte des XIX. Jahrhunderts warten, damit die abgabenfreien Häfen wieder hergestellt wurden, eine wirtschaftliche Sonderregelung, die aus dem Bedürfnis heraus entstanden war, kommerzielle Beziehungen zu fördern.

Und eben diese Pfründe, basierend auf fiskalische Freistellungen und Vorzüge für den freien Handel, diente als bestes Lockmittel, damit sich die Anzahl der die Insel anlaufenden englischen Schiffe und Schifffahrtsgesellschaften verdoppelte.


Heutzutage wird die Beschaffenheit der Insellage Gran Canarias und des Archipels allgemein im Gesetz zur wirtschaftlichen und fiskalen Regelung festgelegt, welches mit der Aufnahme der Kanarischen Inseln in der Europäischen Union aufgesetzt worden ist.


Der starke Schiffsverkehr war übrigens der Auslöser dafür, dass auf Gran Canaria touristische Aktivitäten entwickelt wurden, die sich im Laufe der Zeit zur Haupteinnahmequelle der Insel herauskristallisieren sollten und sie als eines der Haupturlaubsziele weltweit bekannt machen würden.


Ab der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts wurde Gran Canaria unter den Europäern als Erholungszentrum für Touristen und Kranke beliebt.


Diese Tatsache wurde von den Schifffahrtsgesellschaften genutzt, indem

sie auf ihren Routen nun spezielle Kabinen für Reisende einrichteten. Die gleichen Gesellschaften waren es, die sich für die Errichtung von Hotels auf der Insel einsetzten, darunter das Hotel Santa Catalina (1890) in Las Palmas de Gran Canaria, das einzige noch heute geöffnete Überbleibsel aus jener Anfangszeit des Tourismus.


Die Entwicklung des Tourismussektors und der Dienstleistungen, die sich in diesem Umfeld auftaten, wurde von den großen Kriegen (den Weltkriegen und dem Spanischen Bürgerkrieg) unterbrochen, und man musste bis zu den 50er Jahren warten, um in dieser Branche erneut Zahlen und Besucher von einer gewissen Bedeutung registrieren zu können. Nicht einmal die Eröffnung des Flughafens Gran Canaria (damals noch Gando) im Jahre 1930 führte zu einem Wiederaufleben des Tourismus.


Weihnachten 1957 landete in Gando ein Flugzeug der schwedischen Fluggesellschaft Transair AB; alle 54 Sitzplätze waren belegt. Es handelte sich um den ersten einer ganzen Reihe von Charterflügen, mit denen Gran Canaria den Auftakt zu einem organisierten Massentourismus erlebte und die Epoche der modernen Touristikbranche eingeleitet wurde.

GESCHICHTE ...

Als erstes wollen wir folgenden Denkfehler  aufklären:

„ Wenn hier im Winter ein so gemäßigtes Klima herrscht, ähnlich gleich den europäischen Sommermonaten daheim, dann muss der Sommer doch unerträglich heiß sein .“

Nein, denn das ganze Jahr über herrscht hier ein frühlingshaftes Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 18° und 25° Celsius.


Die vom Hochdruckgebiet der Azoren aufkommenden feuchten und frischen Passatwinde sind der Grund für dies wundersame Phänomen. So findet man auf Gran Canaria, aufgrund des charakteristischen Reliefs, eine große Vielfalt an Mikroklimazonen vor. Ein überwiegend trockenes und sonniges Klima herrscht vor allem am Südhang der Küstenbereiche. Begibt man sich jedoch höher in die Berge, lässt der Einfluss des Meeres nach und die Berge halten die Wolken zurück. Dieses Zusammenspiel provoziert bedeutende thermische Unterschiede, angefangen in den milden mittelmässigen Gegenden, den subtropischen Tälern und Wäldern, bis hin zu den höher gelegenen Gebieten, wo die Temperaturen bis auf null Grad sinken können.

Im kanarischen Winter kann man gelegentlich schon wirklich paradoxe Situationen erleben.

Man badet im Süden zB. noch im Meer oder  sonnt sich am Strand und dann nach einer kurzen, maximal einstündigen Autofahrt

in die Berge kann man dann plötzlich im Schnee stehen. Deshalb empfiehlt es sich immer bei einer Inselausfahrt auch eine Jacke mit zu nehmen.


Gran Ganaria verzeichnet mehr als 2.700 Sonnenstunden im Jahr.

Ganz gleich ob man lieber am Strand liegt, sportliche Aktivitäten ausübt, einen Ausflug macht, oder einfach nur an der frischen Luft relaxt, eine optimale Tagesausnutzung ist garantiert.


Und immer wieder lädt das Meer zum Baden ein. Die Wassertemperatur sind ähnlich mild wie das gesamte Klima und bewegen sich zwischen 18° Celsius in den Wintermonaten und 22° Celsius in den Sommermonaten. Gran Canaria, wie die gesamten Kanaren, bietet ideale Segelreviere für alle Bootsklassen. 


Der frische Passatwind weht konstant, mäßigt die Temperaturen und ermöglicht durch seine Windkanäle herrliche Tagestörns.

Außerdem verfügen die Kanaren über ausgezeichnete,

weltweit bekannte Spots für Windsurfer und Kitesurfer, an Stränden, an denen es fast durchgehend optimalen Wind und gute Wellen gibt, die Fortgeschrittene zu spektakulären Sprungmanövern einladen. Wellenreiten Bodyboarden, Wasserski und Jetski sind weitere Optionen, um im kanarischen Atlantik Spaß zu haben.


Entlang der Küstenlinien des Archipels, lernt man die außergewöhnlichsten Meereslandschaften kennen: vulkanische Buchten mit gleißend schwarzem Sand, gigantische Steilklippen, mystische Felsen, zurückgezogene Strände, endlose Dünenformationen. 

Auch den Tauchsportlern eröffnet sich eine völlig neue Welt. Auf den Felsen entdeckt man Unterwasserpflanzen und Meerestiere in den unterschiedlichsten Farben und Formen: Rochen, Bernsteinmakrelen und Muränen sind fast überall zu sehen.

KLIMATISCH ...